Anlageformen

Nachhaltige Aktien

Für eine Aktie kann ein Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft gekauft werden. Dafür erhält man jährlich ausgeschüttete Gewinnanteile (Dividenden). Nachhaltige Investoren können aus einer großen Vielfalt – Windenergie, Solarenergie, Wasserkraft, Bio-Nahrung oder E-Mobilität – wählen.

Chancen

Aktienkurse schwanken zwischen Steigen und Fallen. Sie werden durch Informationen über das Unternehmen und die Einschätzungen der Aktionäre beeinflusst. Zur Abschätzung der Gewinnchancen sind Branchenkenntnisse wichtig. Die Subjektivität, das Kurs-Gewinn-Verhältnis, Herstellungskosten oder veränderte politische oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen führen zu Preisschwankungen. Von diesen können gut informierte Kurzzeit-Investoren profitieren.

Kurse von Umweltaktien auf EcoReporter.de

Sinn-Bestimmung

Mit Aktien kann der Sinn präzise bestimmt werden, indem man Aktien derjenigen Gesellschaften kauft, die man gezielt unterstützen will. Eigentümer von Stammaktien sind auf der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft stimmberechtigt und können so Einfluss auf die Geschicke und Ziele des Unternehmens nehmen. Die Einflussnahme kann über Zusammenschlüsse als Investmentclubs intensiviert werden.

Risiken

Niemand kann Kursentwicklungen sicher prognostizieren. Aktionäre gehen das Risiko von Kursverlusten ein. Im Insolvenzfall einer Aktiengesellschaft ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Investieren Sie nur so viel in Aktien, dass Sie ein Totalverlust nicht wirtschaftlich gefährden kann. Man wünscht sich freilich nur Gewinne. Aber das Risiko eines Verlustes muss immer im Auge behalten bleiben.

Liquidität

Die meisten Aktien sind Inhaberaktien, die einfach übertragen und verkauft werden können. Bei anderen Aktienformen kann eine Eintragung in das Unternehmensbuch oder gar eine Zustimmung nötig sein.

Wie kauft man Aktien?

Grundlage für den Aktienhandel ist ein Depot bei einer Depotbank oder einem Online-Broker. Dort wird die Wertanlage verwahrt und verwaltet. Anbieter erheben unterschiedlich hohe Verwaltungs- und Transaktionsgebühren. Viele Depotbanken erheben eine fixe Provision für jede Order sowie eine Gebühr für das Volumen des Auftrags. Bei einer höheren Gesamtmenge wird eine Order dementsprechend teurer. Auch die Handelsplätze selbst erheben Börsengebühren. Wenige Depot-Anbieter verzichten völlig auf die Erhebung von Verwaltungs- und volumenabhängigen Orderprovisionen, teilweise zugunsten höherer fixer Provisionen. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen und einen günstigen Anbieter zu wählen.

Bitte beachten Sie

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